„Alternativer Genossenschaftstag“ am 25./26. September

Erstmals findet am 25. und 26. September 2020 ein „Alternativer Genossenschaftstag“ statt. Die Initiative „Die Genossenschafter*innen“, in der Mitglieder verschiedener alter und neuer Genossenschaften aktiv sind, lädt ein zu Diskussion und Workshops beispielsweise um die „Rolle der Wohnungsgenossenschaften auf dem Weg zu einer sozialen Wohnungspolitik“, zu sozialer Verantwortung, zu Demokratie in Genossenschaften und anderen spannenden Themen. Eine gute Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung!

Logo der Initiative "Die Genossenschafter*innen"

  • Die Podiumsdiskussion am Freitag Abend, 19 Uhr, findet wegen Corona als Livestream statt. Fragen und Kommentare können auch schon vorab eingereicht werden.
  • Für die Workshops am Samstag Vormittag, 11 Uhr, die vor Ort stattfinden sollen, ist eine Anmeldung erforderlich.
  • Am Samstag 16 Uhr ist auch ein reales Abschlusstreffen geplant.

Weitere Informationen gibt es auf dem Blog von „Die Genossenschafter*innen“: https://www.genossenschafter-innen.de/2020/08/30/alles-zum-genossenschaftstag/

Hier direkt alles auf einer DIN-A4-Seite: https://www.genossenschafter-innen.de/wp-content/uploads/2020/08/Plakat_DINA4.pdf

 

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Alles unter Dach und Fach? Weiterer Offener Brief kritisiert Genossenschafts-Dachverbände

Am 18. Juni 2019 machte eine Kampagne der Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V. Furore, die sich mit großformatigen Anzeigen in mehreren Berliner Tageszeitungen gegen die an just diesem Tag geplante Verabschiedung von Eckpunkten eines Berliner „Mietendeckels“ aussprach. Unter den Mitgliedern vieler Genossenschaften löste diese Kampagne Befremden und Diskussionen aus – ähnlich wie schon zuvor die Intervention des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen gegen das Volksbegehren zur Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne. Die Reaktion war am 4. Juli dieses Jahres ein weiterer Offener Brief, den wir hier dokumentieren: Weiterlesen „Alles unter Dach und Fach? Weiterer Offener Brief kritisiert Genossenschafts-Dachverbände“

Offener Brief: Nicht in unserem Namen – Nicht mit unseren Mieten!

 

Mieterinnen und Mieter genosssenschaftlicher und landeseigener Unternehmen fordern gemeinwohlorientierte Arbeit des BBU statt Lobbyarbeit für Deutsche Wohnen & Co

Für den 20. März 2019 hat der Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) zur Pressekonferenz eingeladen. Es soll ein Gutachten vorgestellt werden, in dem der Professor für Staatsrecht Helge Sodan die Verfassungsmäßigkeit der Initiative „Deutsche Wohnen & Co Enteignen“ prüft. Das Ergebnis wird wenig überraschend sein: Prof. Sodan, der bereits den Mindestlohn und ein Lobbyregister für verfassungswidrig erklärt hat, wird auch die im Volksbegehren angestrebte Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne für grundgesetzwidrig erklären. BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern teilte bereits am 9. Februar in der Berliner Morgenpost mit, sie halte eine Vergesellschaftung für unzulässig – und gab damit die Richtung vor.

Wer zahlt, schafft an: Weil die Deutsche Wohnen SE nicht nur Berlins größter Vermieter ist, sondern auch größter Beitragszahler des BBU, wundert weder die Wahl des Gutachters noch das absehbare Ergebnis. Was jedoch viele nicht wissen: Dem BBU gehören nicht nur die Deutsche Wohnen und andere Privatunternehmen an – sondern auch eine Mehrheit der Berliner Wohnungsgenossenschaften und die sechs Landeseigenen Wohnungsunternehmen der Stadt. Denn der BBU wurde 1897 als genossenschaftlicher Selbsthilfeverband gegründet. Erst durch die Privatisierungen der vergangenen Jahrzehnte wurde aus dem einst von Genossenschaften dominierten Verband eine Lobby der privaten Immobilienunternehmen.

Wir als Mieterinnen und Mieter von Genossenschaften und landeseigenen Unternehmen finanzieren somit ein Gefälligkeitsgutachten, dass sich gegen unsere eigenen Interessen richtet. Weiterlesen „Offener Brief: Nicht in unserem Namen – Nicht mit unseren Mieten!“

Vorkaufsrecht – eine Chance für Mieter*innen und Genossenschaften?

 

Einige im Kiez werden es mitbekommen haben: Im Sommer dieses Jahres wurde das Haus an der Ecke Elbestraße/Weigandufer verkauft. In dem Haus wohnen rund 100 Personen in 50 Wohneinheiten, manche davon schon seit über 30 Jahren. Im Erdgeschoss befinden sich zudem das Café Erika & Hilde sowie der Lautsprecherladen Einhorn. Sie alle fürchteten, dass der neue Eigentümer, ein Ableger des Immobilienunternehmen Padovicz, sie durch Mieterhöhungen, teure Sanierungsmaßnahmen oder gar die Umwandlung in Eigentumswohnungen verdrängen würde.  Weiterlesen „Vorkaufsrecht – eine Chance für Mieter*innen und Genossenschaften?“

Am 13.10. lud der Vorstand zur Vertreterfahrt ein: Eine Bustour durch unterschiedlichste Bezirke Berlins mit Besichtigungen vieler GWN-Wohnanlagen mit Hintergrundinformationen zur Geschichte der Gebäude und ihrer Nutzung und Sanierung, außerdem verschiedene Anregungen zu Innenhofgestaltung, Nachbarschaftskühlschränken und Bücherzellen.  Hier posieren Vertreter, Vorstand und GWN-Mitarbeiter zum Abschluss der Fahrt in der Stuttgarter Straße in Nord-Neukölln.

Hausgemeinschaft wehrt sich gegen Verdrängung und Spekulation in Nordneukölln

Auch in Neukölln schlägt die Verdrängung zu, nicht erst seit gestern. An der Ecke Elbestraße / Weigandufer wehrt sich grade eine Hausgemeinschaft dagegen, von einem Investor gekauft zu werden. Die Mieterinnnen und Mieter befürchten Mieterhöhungen und den möglichen Verlust ihrer Wohnungen. Da das Haus in einem Milieuschutzgebiet liegt, hat der Bezirk allerdings die Möglichkeit, dem Investor das Haus „wegzukaufen“ – mit der Ausübung des Bezirklichen Vorkaufsrechts. Weiterlesen „Hausgemeinschaft wehrt sich gegen Verdrängung und Spekulation in Nordneukölln“

Genossenschaftliche Sommerfeste selbst organisieren: Bericht vom Hoffest in der Schillerpromenade

Von Renate Irrgang

Nach einem Jahr Pause fand am Samstag, den 30.06.2018, bei uns in der Schillerpromenade wieder ein Hoffest statt.

Eingeladen waren alle Mitglieder der fünf Anlagen, die von unserem Hausmeister Herrn Mau betreut werden.

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